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In seinem Solostück Hallo dringt Martin Zimmermann bis ins Innerste seines Selbst vor, stülpt zahlreiche Facetten nach aussen und versucht, seine bizarren Gedanken zu bändigen. Auf der Bühne dient ein schaufensterartiger Raum als Rahmen für den Blick von aussen auf das absurde Dasein seines Alter Ego. Doch der vermeintlich statische Rahmen entpuppt sich als viel dynamischer und fragiler als gedacht. Der Darsteller versucht, sich der ausser Kontrolle geratenen Scheinwelt anzupassen. Objekte werden lebendig und fliegen ihm um die Ohren, Magie erfüllt den Raum, in dem sich die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischen.