Auch 113 Jahre nach ihrem unfassbaren Verschwinden fasziniert die Story der TITANIC, des einst grössten und angeblich «unsinkbaren» Passagierdampfers.
Am 10. April 1912 begab sich die RMS TITANIC auf ihre Jungfernfahrt – von Southhampton sollte sie nach New York fahren, wo sie bekanntlich nie ankam. 2220 Menschen waren an Bord des legendären Unglücksdampfers. Die Lichthalle Maag, ein Unternehmen der Maag Moments in Zürich-West, stellt mit einer immersiven Lichtshow auf neun Meter hohen Wänden das tragische Schiffsunglück der Titanic hautnah erlebbar dar.
Der kolossale Passagierdampfer der White Star Line, damals das modernste und schönste Schiff seiner Art, kolliderte nach gut vier Tagen mitten in der Nacht im Nordatlantik mit einem Eisberg, füllte sich mit Wasser und verschwand im Eismeer. Zwei Stunden und 40 Minuten dauerte der Todeskampf des Schiffes, bevor es schliesslich in übler Schräglage auseinanderbrach und versank. 1514 Menschen fanden den eiskalten Tod im 2° kalten Wasser, notabene in einer sternenklaren Nacht.
Jeder kennt diese Story und vielleicht auch die erschreckenden Details. Aber dreidimensional "live" dabei zu sein, wie der Dampfer gebaut wird, sich mit Menschen füllt, losfährt und schliesslich nachts verunglückt, ist ein Erlebnis der neuen Art. Mit allen visuellen Tricks von KI, Virtual Reality und Projektionen wird das Drama erlebbar gemacht. Allerdings so, dass auch kleine Kinder höchstens mittlere Alpträume davon bekommen: Man sieht, anders als in Hollywood-Blockbustern, keine herzzerreissenden Liebesdramen, Gewalt oder den Horrer des Todes im Eis, sondern am Ende ein Happy End eines Mädchens und ihrem Vater, die dritte Klasse reisen, aber trotzdem mit dem Leben davon gekommen sind. Ein bisschen kitschig, aber es fühlt sich besser an so.
Vom 4. September 2025 bis 8. Februar 2026 in der Lichthalle Maag, Details und Tickets unter titanic-zuerich.ch
