News-Update

Die Sanierungsarbeiten am Viadukt erfordern am Sonntag, 7. Juli 2024 eine Sperrung der Limmatstrasse – es wird die Brücke wieder montiert. In den Nächten vom 11./12. und 12./13. Juli 2024 werden zudem Fertigelemente von der Strasse auf die Brücke Limmatstrasse gehoben.

Zürich-West - Das fünfte Viertel

Brückensanierung im Viadukt

Schwupp – und weg ist sie ... die SBB sanieren das 130 Jahre alte Wipkinger Viadukt und mit ihm die denkmalgeschützten Stahlbrücken. Am vergangenen Wochenende wurden die Brücken aus dem Viadukt gelöst.

Die Sanierung des Wipkinger Viadukts ist eine Grossbaustelle – auf der ganzen Länge ist es eingerüstet, bis Frühling 2025. Am Wochenende von 24./25. Februar 2024 wurden die Stahlbrücken zur Sanierung demontiert und abtransportiert. Ein Spektakel für Baustellen-Fans, denn entsprechend grosses Gerät wurde dazu aufgefahren.

Vier der 14 Brücken wurden bisher aus ihrer steinernen Verankerung gelöst und für die Sanierung auf Tieflader geladen, welche die Stahlkonstruktionen zuerst in den Aargau zum reinigen und später nach St. Gallen zur Korrosionsversiegelung bringen. Um die je 80 Tonnen schweren und 20 Meter langen Konstruktionen überhaupt zu bewegen, wurde ein immenser Kran der Firma Emil Egger gebraucht, dessen Einsatz wiederum Verkehrsumleitungen und Sperrungen zur Folge hatte.

Die Brücke wird verladen. (Foto: Urs Jaudas, Tages-Anzeiger)
Die Brücke wird verladen. (Foto: Urs Jaudas, Tages-Anzeiger)

Tim Wirth und Fotograf Urs Jaudas vom «Tages-Anzeiger» haben das Ereignis beobachtet: «...endlich: Das Brückenelement hebt ab. Der Kranführer schwenkt die 80 Tonnen schwere Stahlkonstruktion nach Norden in Richtung Zentralwäscherei, ganz langsam, und setzt sie schliesslich auf der Ladefläche eines Transporters ab», sodie Reportage. Vier mal eine knifflige, langsame Präzisionsaufgabe. 

In zwölf Wochen kommen die frisch gemachten Brücken zurück an ihre Position – auch das wird wieder für Spektakel sorgen. Zwischenzeitlich wird dasselbe an der Jsoef-, Heinrich- und Limmatstrasse wiederholt ... auf der Website der SBB ist nachzulesen, wann genau.

Fotos: © Urs Jaudas / Tages-Anzeiger

Der Tagi verbringt 24 Stunden im Westen

Der «Tages-Anzeiger» hat ein Reporter-Team losgeschickt, um 24 Stunden lang im Kreis 5 und Zürich-West zu verbringen. Eine kurze Zusammenfassung.

Der «Tages-Anzeiger», von Locals auch einfach nur «Tagi» genannt, ist Zürichs Zeitung des Volkes ... nicht so bourgeois und bürgerlich wie die «NZZ», nicht so bretthart alternativ wie die «WOZ», nicht so schäbig und boulevardesk wie «20minuten« oder «Blick». Mitten im Leben, ein bisschen links, bei den Leuten – das ist der Tagi. Nun hat die Zeitung ein Reporter-Team losgeschickt, um 24 Stunden im Kreis 5 zu verbringen. Die Reportage zeigt den Charakter, die Stärken und auch die Schwächen des Quartiers.

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Sommer-Agenda für Zürich-West

Der erste Teil des Sommers 2024 steht auch in Zürich-West ganz im Zeichen der Fussball-Europameisterschaft in Deutschland. Es gibt viele Möglichkeiten, dem Tanz ums runde Ledere im Kollektiv beizuwohnen – aber auch einige Gelegenheiten, dem Thema auszuweichen. Unsere Termine für Juni und Juli im Industriequartier.

Auf dem zentralen Schiffbauplatz findet während der ganzen Dauer der EM ein Quartier-Public-Viewing statt. Alle Spiele sind auf grossen Screens zu sehen, es gibt Foodtrucks, eine Bar sowie natürlich das reichhaltige gastronomische Angebot der umliegenden Restaurants und Institutionen.

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Zürich-West steht wieder zur Debatte

Über die Zukunft des Industriequartiers wird gerade so intensiv diskutiert wie schon lange nicht mehr. Erkennt das politische Zürich nun endlich, was auf dem Spiel steht? Eine Übersicht der Brennpunkte.

Zürich-West steht im Fokus des öffentlichen Interesses. Das klingt erst einmal ernst, finden wir aber im Grunde positiv, denn zu lange wurde weggeschaut und hat jede/r, der/die im Industriequartier eine Parzelle hat, nur für sich gewurstelt. Das scheint sich zu ändern, der Ruf nach einem «Masterplan» für Zürich-West wird lauter.

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Der Kampf um die Neugasse

Um ein schmales Wegstück am Rande von Zürich-West wird erbittert gekämpft: Die Anwohner wehren sich gegen den Velo-Verkehr, doch die Radler wollen nur widerwillig Umwege in Kauf nehmen

Das, was sich am Rande von Zürich-West abspielt, ist exemplarisch für die Stadtentwicklung: Die Einwohnerzahl und der Verkehr nimmt zu, doch niemand will die vielen mobilen Menschen vor seiner Haustür haben.

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Kunst am Bau: ZHdK x Im Viadukt

Studenten der Zürcher Hochschule der Künste haben von der Stiftung PWG den Auftrag erhalten, die durch ein Baugerüst entstellte Einkaufsmeile «Im Viadukt» mit einem XXL-Kunstwerk zu schmücken. Am 11. Mai wird das Ergebnis zu sehen sein.

Das Viadukt nennt sich «Die spannendste Einkaufsstrasse Zürichs» – ein hoher Anspruch, zumal die Meile derzeit durch ein wuchtiges graues Baugerüst der SBB verkleidet ist. Gewerbe und Dienstleister ächzen hinter den grauen Stangen und Folien, Umsatzeinbrüche von 10 bis 50 Prozent sind die Folge der Grossbaustelle, die noch bis im Frühling 2025 dauert.

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Das «Jenseits» ist wieder offen

Das lange geschlossene Eventlokal/Café der katholischen Kirche im Viadukt meldet sich mit neuem Team wieder zurück

Lange war der charmante Doppe-Bogen 11/12 an der Josefwiese dunkel und verwaist, nur ab und zu sah man beim Schimmer einer Schreibtischlampe eine Person über seinen Plänen brüten – es war Norbert Nagy, Leiter des «Jenseits» im Viadukt. Der gebürtige Ungare wollte, dass aus dem vielseitig nutzbaren Café und Eventlokal «ein authentischer und weltoffener Begegnungspunkt für junge Menschen» wird.

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Das Gezerre um das Josef-Areal ist in vollem Gange

Kaum ist das ehemalige Areal der KVA Zürich-West ausgeräumt, melden sich schon die verschiedensten Anrainer und Impulsgeber, um aus der grössten Brache des Quartiers etwas Gutes zu machen. Die Frage ist aber: Was ist gut?

In den vergangenen Jahren wurde das zentral gelegene Areal der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage Josefstrasse schrittweise zurückgebaut, saniert und planiert – inzwischen ist die Fläche zwischen Hardbrücke, Viaduktstrasse, Josef- und Pfingsweistrasse eine der grössten brach liegenden Freiflächen der Stadt. Was tun mit der grosszügigen Landreserve?

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(Foto: Urs Jaudas, Tages-Anzeiger)
(Foto: Urs Jaudas, Tages-Anzeiger)

SBB untersagt Weihnachtszauber am Viadukt

Weil es ganz theoretisch einen Kurzschluss geben könnte, der die Bahn lahmlegt, verbietet die SBB kurzfristig das Einschalten der bereits am Baugerüst aufgehängten Weihnachtsbeleuchtung im Viadukt. Für die Gewerbetreibenden ein harter Dämpfer.

Seldwyla im Industriequartier. Da wollte die Stiftung PWG, Verwalterin und Vermieterin der Bögen im Viadukt, ihren derzeit durch die beginnenden Bauarbeiten bereits sehr gebeutelten Mietern eine Freude machen und das Weihnachtslicht aufhängen, legt sich die SBB in letzter Minute quer.

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Google Street View
Jumbo West - Google Street View

Jumbo Hardbrücke macht zu

Der vielseitige Handwerksbedarf- und Haushaltsartikelladen Jumbo an der Hardbrücke schliesst im Frühling 2024. Fürs Quartier ist das Ende des beliebten Geschäftes ein Verlust.

Wie dieser Tage verschiedenen Medienberichten – etwa in der NZZ oder im Tagi – zu entnehmen ist, schliesst die Jumbo-Filiale an der Harbrücke per Mitte März 2024, weil der zwanzigjährige Mietvertrag für die Coop-Tochter ausläuft. Mit dem populären Baumarkt verschwindet eines der frequenz- und umsatzstärksten Geschäfte im Industriequartier.

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Josef will wohnen

Im Kulturpark Zürich-West findet am Donnerstag, 12. Oktober 2023 eine Podiumsdiskussion über die Zukunft des Josef-Areals statt – was soll auf der grössten Brache des Quartiers eines Tages entstehen?

Das Josef-Areal ist ein zentraler Baustein in Zürich-West: die zwischen Pfingstweid-, Josef- und Viaduktstrasse gelegene Parzelle der ehemaligen Kehrichtverbrennung soll in den kommenden Jahren neu genutzt werden. Aber womit?

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